Posts mit dem Label wirtschaft werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label wirtschaft werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 9. März 2010

der 8. märz. ein nachtrag.

statistik stadt zürich hat als nachtrag zum 8. märz am 9. märz ein stück statistik publiziert. ok, SSZ nennt den grund etwas anders: "Anlässlich des Equal Pay Day vom 11. März 2010 haben die Fachstelle für Gleichstellung und Statistik Stadt Zürich Zahlen zum Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern in einem Fact-Sheet zusammengestellt."
ist ja auch egal. die zahlen sind schlagend: im schnitt verdienen die frauen in der stadt zürich in der privatwirtschaft 28% weniger als die männer. 

Montag, 8. März 2010

griechenland. oder: ein kleiner ausflug in die makroökonomie

griechenland. spanien. portugal.
oi! oi! wei! wei!
jaja, jetzt muss 'der grieche' halt sparen. jaja.

wer da mehr als das geleier von tagi, nzz, TV & co verstehen will, nehme
  • 1 stunde zeit (die investition lohnt sich!)
  • 1 blatt papier (oder zwei...na ja...drei, weil das erste vielleicht fliegt)
  • 1 set kugelschreiber (rot, grün, blau, schwarz)
  • diesen artikel aus telepolis.de
ok, man kann den artikel "Club Med"-Staaten in der Zwickmühle" auch einfach lesen ohne zu zeichnen. er ist wirklich einfach geschrieben. die meisten werden aber rasch überfordert sein. ein bisschen. gut dagegen wirkt, sich aufzuzeichnen, was autor sommer in den einzelnen abschnitten beschreibt. das geht, weil der artikel wirklich einfach geschrieben ist. rainer sommer arbeitet praktisch nur mit blöcken. die müssen meistens gleich gross sein. schon mit wenig zeichnerischem geschick gelingen diese skizzen gut. und schaffen klarheit und verständnis. mehr als das die meisten lehrer in der 'volkswirtschaftslehre' je geschafft haben.
und wenn 'der tagi' morgen wieder faselt, dann schüttelst du den kopf - nicht, weil du bahnhof verstehst, sondern weil dir klar ist, was falsch ist.
viel spass!

PS: beim nachtessen schlachteten sie den EURO - die NZZaS hat verdienstvollerweise darüber berichtet

Dienstag, 2. März 2010

Hier kann man ab dem 1. März für die AL stimmen...und dann ab in die MARS-bar


-->
Kreisbüro 1
Montag-Freitag 08:30-16:30h
Bahnhof Oerlikon
Samstag 10:00 – 12:00h
Sonntag 10:00 – 12:00h
Kreisbüro 2-12
Montag-Mittwoch & Freitag 08:00-11:30 und 13:30-16:30h
Donnerstag 08:00-11:30 und 13:30-18:30h
Hauptbahnhof (für alle Stadtkreise)
Samstag 06:00 – 16:00h
Sonntag 06:00 – 10:00h
Kreisbüro 3-10 und 12:
Samstag 10:00 – 12:00h
Abstimmungslokale
Sonntag 10:00 – 12:00h


Mit unterschriebenem Stimmausweis ist Stellvertretung für zwei weitere Personen aus dem gleichen Wahlkreis möglich (am Hauptbahnhof aus allen Stadtkreisen). 

und dann:

Am 7. ab 4 in der Mars-Bar im 4i
Am Wahl-Sonntag 7. März treffen wir uns ab 16 Uhr in der Mars-Bar, Neufrankengasse 15, 8004 Zürich
 

Runter mit den Mieten!

Noch keine Mietzinssenkung erhalten? Dann wird’s jetzt höchste Zeit. Das Bundesamt für Wohnungswesen hat soeben bekannt gegeben, dass der Durchschnittszins der Hypotheken weiter gesunken ist und der für die Mietzinsberechnung entscheidende Referenzzins bei tiefen 3.0 Prozent stehen bleibt. Wer 2009 keine Mietzinssenkung erhalten hat sollte jetzt die Mietzinssenkung verlangen. Bis zu 6 Prozent weniger Miete kann die Belohnung sein.

Einschenken kann das vor allem bei jenen Mieterinnen und Mietern, die Ende 2008 oder später in eine teure Neubauwohnung eingezogen sind. Wer 2000 Franken Miete zahlt kann pro Jahr mehr als 1200 Franken sparen. Bei einer Nettomiete von 2500 Franken liegt das Sparpotential bereits bei 1500 Franken.
Beim Mieterverband kann man nicht nur einen Musterbrief für die Mietzinssenkung und eine Anleitung zum Vorgehen beziehen.
Der MV kontrolliert auch gratis, ob sich in deinem Fall ein Senkungsbegehren lohnt: das Webformular des MV genau ausfüllen und möglichst Mietvertrag und die letzte Mietzinserhöhung einscannen und gleich mit abschicken: Spätestens zehn Tage später weiss man, ob man den Senkungsbrief an die Verwaltung abschicken sollte.
 
Wahlempfehlungen des Miterverbandes für die Gemeinderatswahlen Stadt Zürich

Montag, 1. März 2010

gegen den rentenklau!

jetzt!
sonst ist es
zu spät!

hier lässt sich ausrechnen, welchen einfluss ein JA hätte - und warum du ein NEIN einlegen musst: einmal ausrechnen - und nachher auch besser argumentieren können!

und hier beantwortet der TAGI ein paar fragen zur abstimmung. übersichtlich, aber etwas sehr 'neutral'. und weist in einer der antworten auf einen äusserst wichtigen punkt hin:

"Ist es nicht ungerecht, dass tiefere Renten bekommen soll, wer ohnehin wenig verdient?
Das Berufsvorsorge-Gesetz sieht keinen Ausgleich zwischen besser und schlechter Verdienenden vor. Dafür ist die AHV zuständig, in der höhere Einkommen zum Ausgleich beitragen. Für untere Einkommensschichten ist eine soziale AHV wichtiger als die Pensionskasse."


dieser punkt ist auch wichtig für die abwehr weiterer geplanter angriffe der bürgerlichen in ihrem klassenkapf von oben:
  • senkung des BVG-umwandlungssatzes (aktuelle abstimmung vom 7. märz 2010)
  • abbau der leistungen der arbeitslosenversicherung (ALV), 
  • 11. AHV-revision, 
  • 5. IV-revision 
  • revision des unfallversicherungsgesetzes (UVG)
in der bundesverfassung steht "Die Renten haben den Existenzbedarf angemessen zu decken." das tun sie ganz klar nicht. und weil die schweiz kein verfassungsgericht hat, ist dieser verstoss gegen die verfassung auch nicht einklagbar. dafür haben wir jetzt eine zweite säule: ein BVG, das nur lohnempfängerInnen äufnen können, ein BVG, an dem versicherungen und ihre aktionärInnen sich satt verdienen, ein BVG, welches in seinem effekt löhne drückt und mieten steigen lässt, eine BVG, welches de facto eine umverteilungsmschine von unten nach oben ist.
darum:
  • die AHV muss existenzsichernd werden!
  • die schweiz braucht ein verfassungsgericht!
  • eine senkung des umwandlungssatzes (abstimmung vom 7.3.10) lehnen wir ab (ausser wir vertreten dogmatisch die position, dass es im schlechten nichts gutes gibt... und wir wollten ja schliesslich schon damals kein BVG, sondern eine existenzsichernde AHV!)
  • die verzettelten versicherungen -ein permanenter vielfrontenkrieg- in eine sicherung zusammenfassen - und dabei auch utopisch scheinende vorschläge wie eine "Allgemeine Erwerbsversicherung AEV" mit denken!
und nicht vergessen: für die gemeinderatswahlen in zürich die AL-liste einlegen. 
am besten heute noch!

Freitag, 26. Februar 2010

uns auch nicht!

aber unserer ist wohl einfach etwas grösser...
denn da geht uns nicht nur die umwelt nicht dran vorbei! die ist ja nicht 'einfach so' am ARSCH. das hat, wir ahnen es, etwas mit den politischen, ökonomischen und sozialen zuständen zu tun. alles themen, zu denen die AL etwas zu sagen hat (unsere positionen). und nicht nur darüber redet, sondern auch etwas tut (einige unserer erfolge). deshalb kraxeln wir zum demonstrieren auch nicht nackten arsches auf den gletschern rum. wir demonstrieren in bern und zürich gegen den abbau des öffentlichen dienstes. wir demonstrieren am 1. mai für die rechte der arbeitnehmerInnen und zeigen unsere solidarität mit den befreiungskämpfen. in zürich sind wir dabei, wenn es um nachhaltige stadtentwicklung geht.
die ursachen anpacken! kein grund, nicht grün zu sein. nein. aber nicht nur. keine monopolitik:

AL you need!

am 7. märz 2010

Samstag, 13. Februar 2010

desperate rentendesperados: die jFDP findet rentenkürzung fair

die rechte macht mal wieder deftig auf klassenkampf von oben. die renten sollen zu lasten der weniger verdienenden durch den schnitt beim umwandlungssatz gekürzt werden. klar: ihre klientel ist gegen jede umverteilung von oben nach unten.
der mist ist aber noch keinesfalls geführt: die NZZ von heute stellt fest "Die berufliche Vorsorge ist keine einfache Materie. Im Abstimmungskampf um den Mindestumwandlungssatz sind einfache und einprägsame Botschaften gefragt. Diesbezüglich haben die Gegner der Vorlage die Nase vorn - zumindest im Internet." und führt neben coolen beispielen der anti-rentenklau-kampagen auch die dümmlichen und unverständlichen bürgerlichen patzer an.
die junge FDP greift nun tief in die mottenkiste schlechten geschmacks und versucht's mal mit einer todesanzeige - publiziert im blick am abend. aber auch das dumm und falsch: nachweislich sterben bei einer rentenkürzung die (armen) rentnerInnen früher und nicht bei einem NEIN die rente (studie caritas schweiz). und die dannzumal rentenberechtigten FDP-boys können ihren lebensabend in saus und braus geniessen...
na ja, dann lasst uns doch mit den jungs von der FDP die diskussion suchen. verschiedene organisationen ruften dazu auf, sich am
Donnerstag, 18. Februar 11.30 Uhr beim Volkshaus 
zu treffen. wir sind auch dort!

LINKS zur sache: UNIA, SGB, k-tipp!

Mittwoch, 20. Januar 2010

a bit rich: hoch bezahlte jobs vernichten, schlecht bezahlte schaffen gesellschaftlichen wert

die hortnerin von martin schafft mit jedem franken, den sie kostet, 7 franken an gesellschaftlichem wert. der banker, ennet dem hügel, an der bahnhofstrasse, der vernichtet mit jedem der vielen franken, die er kostet, 7 franken an gesellschaftlichem wert.
die studie ,A Bit Rich: Calculating the real value to society of different professions’ des britischen think-and-do-tank nef berechnet den gesellschaftlichen wert verschiedener tätigkeiten. wir gucken neugierig zu und sehen dabei, dass in der regel die kosten, die bei der produktion von waren und dienstleistungen für gesellschaft und umwelt entstehen, nicht in die kapitalrendite eingerechnet werden. das führt dazu, dass die kollateralschäden von banking und steueroptimierung sozialisiert werden. gesellschaftlich wert schöpfende tätigkeiten wie soziale arbeit, pädagogik und kinderbetreuung werden hingegen unter ihrem wert bezahlt. (1) die autorInnen der studie liefern uns material gegen die macht heutiger mythen, dass nämlich wer mehr verdient auch mehr arbeitet, die privatwirtschaft besser ist als staat und service public, eine vertikale mobilität möglich ist etc.
weil nef nicht nur ein think-, sondern eben auch ein do-tank ist, wird mit den unterlagen handeln möglich: tätigkeiten gesellschaftlich anders bewerten und die rechte hegemonie über die definitionsmacht brechen. den kopf klar machen und an der urne, aber nicht nur dort, klarschiff machen.

(1) das sozialdepartement hat in einer etwas anders gelagerten studie den volkswirtschaftlichen nutzen von kindertagesstätten berechnet.

telepolis hat ebenfalls über die studie berichtet.

Samstag, 16. Januar 2010

OECD-Bericht: Wir bezahlen die höchsten Mieten und Nebenkosten

wer jeden monat einen erheblichen teil des einkommens für die unverzichtbare mietwohnung aufbringen muss, weiss es ja eigentlich schon lange: "Lowering the high cost of housing would raise economic welfare considerably". müssten wir weniger zinsen, hätten wir mehr geld für anderes zur verfügung - geld, das ausgegeben und nicht gehortet würde.
eine zusammenfassung dieses kapitels der "Economic Survey of Switzerland 2009" findet sich im tagi-online.
die vorschläge der OECD, wie die mietkosten zu senken wären, sind chabis und klingen wie gerhard schwarz' ceterum censeo in der NZZ: mehr markt, mehr markt, määh murks.
suchen wir nach gründen für die hohen mieten, werden wir rasch fündig: günstige altbauwohnungen werden teuer 'aufgewertet' oder abgerissen und durch teure neubauwohnungen ersetzt. preistreibend stecken da nicht nur private investoren und vermehrt auch genossenschaften dahinter. michael tönig vom mieterverband bringt es auf den punkt: «Viele Gemeinden wollen wegen des Steuerwettbewerbs keine neuen Genossenschaftswohnungen, sondern setzen voll auf Einfamilienhauszonen.» und enden dann wie wollerau. oder bald mal zürich, wo die FDP-stadträtin martelli mit falschen zahlen und tendenziösen aussagen wahlkampf für mehr privates laissez faire macht.

wir von der AL aber schlagen vor:
  • günstigen wohnraum erhalten!
  • günstigen wohnraum schaffen!
wir setzen uns zB bei der geplanten überbauung zollfreilager und heineken areal auch im gemeinderat dafür ein.

Wohnraum statt Albtraum!

ps: damit du nicht auch noch mehr miete zahlst, als du musst: der mieterverband publiziert regelmässig anleitungen, wie senkungsbegehren gestellt werden können: Runter mit den Mieten. So kommen Sie zu ihrem Recht.


Dienstag, 12. Januar 2010

Wohnen...Energie...Finanzen...Soziales...Stadtentwicklung...Verkehr...Vielfalt

Fachleute der AL haben sich eingehend mit den Themen Wohnen, Energie, Finanzen, Soziales, Stadtentwicklung, Verkehr, und Vielfalt auseinandergesetzt. Zusammen gekommen ist eine Sammlung lesenswerter kurzer Texte, die wir allen Interessierten zur Lektüre empfehlen möchten.